Die Akademie für Manuelle Medizin nach Cyriax ist anerkannter Weiterbildungsträger für die Erlangung der Zusatzbezeichnung Manuelle Medizin, akkreditiert durch die zuständige Ärztekammer Bremen.
Das Weiterbildungskonzept richtet sich nach dem (Muster-) Kursbuch Manuelle Medizin der Bundesärztekammer auf Grundlage der (Muster-) Weiterbildungsordnung 2018 mit Stand 17./18.02.2022 und der Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Bremen.
Dazu werden den teilnehmenden Ärztinnen und Ärzten folgende Fakten, Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt:
Die Gesamtstundenzahl der Kursweiterbildung Manuelle Medizin beträgt 320 Stunden, davon umfasst der Grundkurs 120 Stunden und der Aufbaukurs 200 Stunden. Der Grundkurs gliedert sich in 4 Module (Modul I – IV) zu je 30 Stunden. Der Aufbaukurs setzt sich ebenfalls aus 4 Modulen zusammen, die aus einem Stundenumfang von 50 Stunden bestehen. Jedes Modul des Aufbaukurses (Modul V – VIIII) wird aus Gründen der Praktikabilität und Didaktik jeweils in 2 kleinere Teil-Module, a 25 Stunden, aufgeteilt.
30 h
30 h
Extremitäten 1
30 h
Extremitäten 2
Lernerfolgskontrolle Grundkurs, Zwischenevaluation
30 h
120 h
25 h
Teil 2
25 h
25 h
Teil 2
25 h
Lenden-Becken-Beinregion
25 h
Teil 2
25 h
Klinische Integration
25 h
Flyer Akademie Seiten einzeln.pdf
Unser Weiterbildungskurs Manuelle Medizin nach Cyriax wurde von der Ärztekammer Bremen auch als Fortbildungsveranstaltung anerkannt. Die Module des Grundkurses wurden mit jeweils 30 Fortbildungspunkten und jedes Teil-Modul des Aufbaukurses mit jeweils 25 Fortbildungspunkten bewertet. Somit werden für den gesamten Grundkurs 120 CME-Punkte und für den kompletten Aufbaukurs 200 CME-Punkte vergeben.
Unser Anspruch ist es, unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern Wissen und Praxisbeispiele über die reinen Lehrbuchinhalte hinaus auf dem neusten wissenschaftlichen Stand zu vermitteln. Dafür engagieren wir ausgewiesene Experten auf dem Gebiet der Manuellen Medizin. Diese halten im Rahmen der Weiterbildungskurse des Grund- und Aufbaukurses anderthalbstündige Impuls- und Lehrvorträge zu spezifischen Themen der Manuellen Medizin.
Hier finden Sie unsere Gastreferenten.
Am Ende des Grundkurses erfolgt eine individuelle Lernerfolgskontrolle, z.B. mit einem theoretischen Multiple-Choice-Test. Zum Bestehen der Lernerfolgskontrolle müssen mindestens 50% der Fragen korrekt beantwortet sein. Der Test kann im Bedarfsfall wiederholt werden. In diesem Falle muss die Lernerfolgskontrolle, auf Kosten des Kursteilnehmers, wiederholt werden. Die Akademie wird sich dann mit dem jeweiligen Kursteilnehmer zeitnah zwecks genauer Terminierung in Verbindung setzten. Die zweite Prüfung findet ggf. als Sammeltermin, bestehend aus mehreren Prüflingen, evtl. aus verschiedenen Kursserien, statt.
Das Bestehen der Lernerfolgskontrolle wird mit Zertifikat bestätigt. Diese Bescheinigung ist gleichzeitig der Nachweis für das erfolgreiche Absolvieren des gesamten Grundkurses. Dies ist die Voraussetzung für die Teilnahme am Aufbaukurs.
Am Ende des Moduls VIII findet ein theoretisches und praktisches Kolloquium statt.
Die schriftliche Prüfung dauert mindestens 2 Unterrichtseinheiten. Dabei werden die Kenntnisse aus dem gesamten Kurs (Modul I-VIII) mittels Multiple-Choice und Freitext-Fragestellungen abgefragt. Die schriftliche Prüfung gilt als bestanden, wenn mindestens 50% der Fragen korrekt beantwortet worden sind.
Für die praktische Prüfung wird pro Teilnehmer etwa eine halbe Stunde veranschlagt. Die Demonstration der manualtherapeutischen Techniken erfolgt am Probanden (kann auch ein Kursteilnehmer sein). Im Rahmen der praktischen Prüfung wird zudem Wissen aus dem Themenkomplex „Extremitäten“ sowie aus dem Komplex „Wirbelsäule“ mündlich abgefragt. Die mündliche und praktische Prüfung gelten als nicht bestanden, wenn gegebene Antworten oder demonstrierte Techniken nicht geeignet sind, zu einer zutreffenden Diagnose bzw. adäquaten Therapie zu führen.
Für den Fall, dass ein Prüfungsteil (theoretisch, mündlich oder praktisch) nicht bestanden worden ist, muss die komplette Prüfung, auf Kosten des Kursteilnehmers, wiederholt werden. Die Akademie wird sich dann mit dem jeweiligen Kursteilnehmer zeitnah zwecks genauer Terminierung in Verbindung setzen. Die zweite Prüfung findet ggf. als Sammeltermin, bestehend aus mehreren Prüflingen, evtl. aus verschiedenen Kursserien, statt.
Das Bestehen der Prüfung wird mit Zertifikat bestätigt.
Bei bestandener Prüfung stellt die Akademie für Manuelle Medizin nach Cyriax eine entsprechende Urkunde über die erfolgreich absolvierte Kurs-Weiterbildung aus. Die Anerkennung der weiterbildungsrechtlichen Bezeichnung „Manuelle Medizin“ ist vom Teilnehmer dann selbst bei der zuständigen Landesärztekammer zu beantragen.
Die Zugangsvoraussetzungen für die ärztlichen Weiterbildungskurse zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Manuelle Medizin sind ein abgeschlossenes Medizinstudium und die Approbation. Für die Beantragung der Zusatzbezeichnung „Manuelle Medizin“ bei der zuständigen Landesärztekammer ist zudem eine Facharztanerkennung nötig.
Die Kursweiterbildung „Manuelle Medizin“ ist Bestandteil der Zusatzweiterbildung Manuelle Medizin. Die (Muster-)Kursbücher auf der Grundlage der (Muster-)Weiterbildungsordnung 2018 finden Sie hier:
Die Kurse werden im FobiZe Bremen abgehalten. Dies ist ein modern ausgestattetes interdisziplinäres Fortbildungszentrum. Die Kursräume verfügen über digitale Whiteboards, leistungsstarke Beamer und das technische Equipment für das Abhalten einer Online-Lehrveranstaltung bzw. für Hybrid-Veranstaltung. Zusätzlich sind die Räumlichkeiten für eine hohe Lufthygiene mit einer leistungsstarken Luftfilter-Anlage ausgestattet.
Moderne, mechanisch höhenverstellbare, Therapieliegensind für die Anforderungen der Manuellen Medizin in Diagnostik und Therapie ausgezeichnet geeignet. Es steht für jeweils drei der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer dieser Liegen zur Verfügung. Es werden maximal 15 Teilnehmer pro Dozent zugelassen, sodass bei einer Anwesenheit eines Dozenten fünf Übungsgruppen a drei Teilnehmer supervidiert werden können.
FobiZe Bremen
Westerstraße 35
28199 Bremen
Parkmöglichkeiten vor Ort.
ÖPNV Haltestellen:
– Am Neuen Markt (Linie 8, 24)
– Wilhelm-Kaisen-Brücke (Linie 4, 5, 6, 8, 24)
– Westerstraße (Linie 1, 8, 26, 61, 62, 64)
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
(Grundorientierung Verhaltenstherapie; Zusatzqualifikation EMDR)
DeGPT-Curriculum „Spezielle Psychotraumatherapie“
Lehrer für medizinisch-therapeutisches QiGong NeiYangGong
Zertifizierter Kursleiter für Präventionsangebote in u.a. AT, PMR, Stressbewältigung, Rückenschule
Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie mit Tätigkeiten an psychiatrischen Akutkrankenhäusern, in der ambulanten psychiatrischen und suchtmedizinischen Patientenversorgung, der ambulanten psychosomatisch-psychotherapeutischen Patientenversorgung sowie der stationären neurologischen und psychosomatischen Rehabilitation. Ferner mehrjährige oberärztliche Tätigkeit in der psychosomatischen Rehabilitation sowie Weiterbildung im Gebiet Physikalische und rehabilitative Medizin in der Schmerztherapie und nichtoperativen Orthopädie am Akutkrankenhaus.
Aktuell tätig in Anstellung als Facharzt im Bereich multimodale Schmerztherapie der Klinik und Tagesklinik für Manuelle Medizin am Sana Klinikum Berlin-Lichtenberg sowie Lehrtätigkeit als Dozent der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur (DÄGfA) e.V.
Schwerpunkte im Rahmen der Kurs-Weiterbildung:
Physiotherapeut (Lead-Instructor)
Schwerpunkte im Rahmen der Kurs-Weiterbildung:

ScD PT, Physiotherapeut (Lead-Instructor)

Schwerpunkt im Rahmen der Kurs-Weiterbildung:
Fachärztin für Kinderorthopädie/Kinderchirurgie
Chirotherapie/Manuelle Medizin bei Kindern und Atlastherapie nach Arlen
Diplom osteopathische Medizin und osteopathische Medizin bei Kindern (D.O.M./D.O.M.P.)
Schwerpunkte im Rahmen der Kurs-Weiterbildung:
Facharzt für Chirurgie und Spezieller Schmerztherapeut.
Niedergelassen in eigener Schmerzpraxis mit den Schwerpunkten: Manuelle Therapie, Neuraltherapie, Akupunktur, Elektrotherapie und Sportmedizin in Rostock. Fachlehrer für Manuelle Medizin seit 1989
Leiter des Regionalzentrums Rostock der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie. Präsident der GGMM.
Behandlung von Funktionsstörungen im Säuglings-/Kleinkinderalter (KISS).
Facharzt für Sportmedizin
Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin
Zusatzbezeichnungen Physikalische Therapie und Manuelle Medizin
Schwerpunkte im Rahmen der Kurs-Weiterbildung:
Schwerpunkt im Rahmen der Kurs-Weiterbildung:
Schwerpunkt im Rahmen der Kurs-Weiterbildung:
ScD PT, Physiotherapeut (Senior Instructor, Supervisor)

Facharzt für Anatomie, Allgemeinmedizin, ÖÄK Diplom Manuelle Medizin
Schwerpunkte im Rahmen der Kurs-Weiterbildung:
PD Dr. Gunter Windisch vertritt bei unvorhergesehenen Abwesenheiten Herrn Dr. Götz Dimanski als Weiterbildungsleiter des Kurses.

Facharzt für Sportmedizin, Physiologie, Physikalische und Rehabilitative Medizin
Manuelle Medizin, Medizinische Informatik
Lehrtätigkeit:
Donau Universität Krems, MedUni Wien
Kurse: biologische Grundlagen, Physiologie – Pathophysiologie Sensomotorisches System, Trainingstherapie, Rehabilitation
Gastwissenschaftler (seit 2018):
Department für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg;
MVZ Sportklinik GmbH Halle/Saale – Zentrum für Gelenkchirurgie
Autor:
Schwerpunkte im Rahmen der Kurs-Weiterbildung:
1. Darstellung des sensomotorischen Systems als Träger aller Bewegungen im Überblick,
Zielsensomotorik, Stützsensomotorik = gleich posturale Regulationen als komplexe unwillkürliche Bewegungsprogramme bzw. -muster zur Sicherung des Gleichgewichts, der Bewegungspräzision, der Wiederholungsfähigkeit der Bewegungen mit guter Qualität, posturale Regulationen müssen in jede neu zu lernende Bewegung neu integriert, daran angepasst und dafür qualifiziert werden
2. Muskulatur bei Training als Gesundheitszentrum oder bei Dekonditionierung als Krankheitszentrum des Körpers; Funktionen der Muskulatur im Detail
3. Bewegungsregulation – sensomotorisches Lernen – Neuroplastizität unterstützt durch Myokine.
4. Vom sensomotorischen System abhängige Strukturen und Funktionen
5. Myofasziale Schmerzsyndrome = Verkettungssyndrome, Triggerpunkte als „Skelettmuskelangina pectoris“
6. Bewegungsmangel als Disposition und Realisationsfaktor, als Komplikationsfaktor und als Ergebnis
7. Dekonditionierung als generalisierte Struktur- und Funktionsschwäche einschließlich des Gehirns mit Defiziten
Chemiker, Habilitation im Fach Klinische Chemie
Lehre & Publikationen
Schwerpunkte im Rahmen der Kurs-Weiterbildung: